Meine Welt

Friday, June 09, 2006

Vatertag - voll geil!!!

Amen Halleluja, Vatertag war echt die Härte. Ich hatte nem sehr guten Freund von mir versprochen mit ihm in eine Kneipe zu gehen. Ist ja nix dabei eigentlich. Aber ich wollte halt nicht alleine mit ihm und seinen Freunden und hab meine Freundin Anja mitgenommen. Christian ist schon gegen 13.30 dort im NoXx gewesen, ich war erst gegen 15.30 dort, weil mein Vater noch Geburtstag gefeiert hatte. Anja und ich haben uns jedenfalls dort dann getroffen gehabt und sind dann da rein. Mein erster Gedanke war nur noch " raus hier! " Junge, da saßen so um die 40 Männer in der Kneipe, weit und breit keine einzige weibliche Person in Sicht und dann hab ich Christian auch nicht gefunden. Also standen Anja und ich erstmal dumm im Eingang herum und haben nach Christian und seinen Freunden Ausschau gehalten. Als wir sie dann gefunden hatten, haben wir uns - vielmehr ich habe mich zu ihnen durchgequetscht, Anja war nämlich am Eingang versackt, das hab ich aber erst später bemerkt als sie grinsend zu uns kam und mir berichtete, dass sie soeben einen Heiratsantrag erhalten habe... was sagt man denn dazu??
Na gut, auf jeden saßen wir als einzigste Mädels bei den ganzen Typen und waren die reinste Attraktion... die Männer, jedenfalls drei von denen, vor allem ein Italiener, der hat uns immer Sekt mit Red Bull angedreht aber auf eine richtig miese Art und Weise. Er hat uns die Nase zugehalten und dann das Glas an den Mund gesetzt, so dass uns gar keine andere Wahl blieb als den Alk zu schlucken. Das hatte zur Folge, dass Anja und ich schon um 16.30 hackedicht waren. DAS war mein Vatertag bis zu dem Zeitpunkt, aber der Italiener wurde immer aufdringlicher und irgendwann sind Anja und ich geflohen. Wir haben aber noch andere nette Jungs kennen gelernt. Sie hätte glaub ich am liebsten was mit einem angefangen, aber ich hab ja einen Freund und dem bleib ich treu =)

Tuesday, April 25, 2006

Santiago de Compostela

Santiago de Compostela, was für eine traumhafte Stadt... vorallem bei Regen ^^. Meine Truppe und ich hatte nämlich das außerordentliche Glück Santiago bei Regen zu besichtigen. Aber das war eigentlich nicht ganz so schlimm weil wir größtenteils sowieso in der Kathedrale waren und uns das Jakobsgrab angesehen haben. War irgendwie total bedrückend die Atmosphäre in der Kirche, fand ich jedenfalls. Ansonsten hab ich in Santiago nur eine Menge Souvenirs gekauft für Dana und mich *g* Ja ja, wat macht man nicht alles für die beste Freundin. Man bringt ihr sogar Ohrringe in Muschelform mit. Nenene!!! Aber Santiago ist doch ganz nett, ja, lässt sich nicht anders sagen. So eine richtige Studentenstadt, wo es auch Saufralleys gibt *g* So eine Ralley wollten Torsten und Andy dann direkt mitmachen, aber Alexander, unser Reiseleiter war strikt dagegen. Schade eigentlich. Naja, auf dem Rückweg zum Transit, wir konnten ja nicht ewig in Santiago bleiben haben wir Mädels, Kerstin, Lena und ich uns natürlich direkt mal trotz Stadtplan schön verlaufen. Tjaja, spanische Stadtpläne zu lesen ist auch so eine Kunst für sich.

Thursday, April 13, 2006

Herr Klein, Frau Alertz und ich

Zwei Dates an einem Tag und das in den Ferien... au weia!!! Das dachte ich mir auch am Anfang, aber was macht man nicht alles für die liebe Schule und vor allem für Noten, wenn es auf das Abi zugeht?! Naja, auf jeden Fall hatte ich gestern ein Date mit meinem Mathelehrer und mit meiner Lateinlehrerin, wobei letztere von meiner Seite aus eher unerwünscht war, aber egal. Meine Meinung ist ja sowieso nicht von Belang. Gut, zuerst war also Mathenachhilfe dran: an und für sich ganz lustig, nur hatte ich nicht mal mehr ne Ahnung was Vektoren sind *g*. Fing der Blödmann dann an im Lehrbuch zu kramen, wann wir das denn durchgenommen hatten...ja klasse, das konnte ich ja sehr gut gebrauchen. Na egal, hat mich wenig interessiert, er hat mir dann aber trotzdem einigermaßen verständlich die Inhalte rübergebracht. Alles über Vektoren weiß ich zwar nicht aber ich muss bei fast allen Themen irgendwas gleichsetzen, soviel steht fest. Tja, bei Latein hat die Frau mich nur irgendwelche blöden Tafelbilder schreiben lassen, mir dazu irgendwas erzählt und mir dann meine Klausur (5-) unter die Nase gelegt... ja geil!!! War aber irgendwie klar. Naja, ok! Genug von so nen unerfreulichen Mathe-Latein--Schul-Ferien-Dates. ICH HABE OSTERFERIEN!!!!!!!!! Hab euch lieb! *küsschen*

Tuesday, April 11, 2006

Zwei Stunden pilgern mit meiner besten Freundin Dana, ihrer Family & Anhang

Mein lieber Herr Gesangsverein, das ist vielleicht ein Haufen voll Klatschweibern. Da gelobe ich mir ja echt meinen MP3 Player!!! Den hatte ichUlrikes, also Danas Mutter, Freundinnen ausgesucht hatte eigentlich sehr hübsch. Sehr viel Natur, sehr viele Kaninchen, die Lucy dann jagen konnte und Fasane und Schwäne, Enten, Rehe usw. Nur irgendwann fingen meine Fersen an wehzutun. Aber frau ist ja zu eitel einen Ton zu sagen, nicht wahr? Naja, außerdem waren die Schmerzen erträglich, also bin ich tapfer weitergepilgert. Mit dem Endergebnis: Socken komplett durchgeblutet, Schuhe von Dana verdreckt durch mein Blut, sowie auch meine Hose und geplatzte Blasen. Herrlich. Jetzt gleich werde ich dann mal zur Sarah laufen, wie auch immer ich das machen will und mir meinen Mathekram holen für morgen, wo ich ein Date mit meinem Mathelehrer Herr Klein sowie ein Date mit meiner Lateinlehrerin Frau Alertz habe. Toll oder? Da freut man sich doch gleich umsomehr.

Monday, April 10, 2006

Drei Wochen Epilepsiezentrum Hamburg

Drei Wochen Epilepsiezentrum Hamburg

Zimmernachbarinnen 1. Woche, 1. Abend & Station 4
Tja, das waren zum einen die Conny und zum anderen die Vera. Die Vera kam abends kurz vor der Conny zu mir ins Zimmer. Ich habe mich auf Anhieb eigentlich gut mit ihr verstanden, bis dann die Conny kam: da dachte ich nur noch ich fall vom Glauben ab: fingen die beiden doch glatt direkt zu zicken an. Ende vom Lied war dann, dass Vera, die übrigens 25 ist, in Zimmer Nr. 4 umgezogen ist. Ich war dann mit der laut Vera äußerst “rechthaberischen und zickigen” Conny, die 28 ist, allein auf dem Dreibettzimmer. Da war es dann äußerst friedlich und ich hab mich echt klasse mit ihr verstanden. Wir sind richtig gute Freundinnen geworden. Überhaupt sind die ganzen Leute auf meiner Station (Station 4, Epi 1) alle super geil drauf gewesen. Ich war Stationsküken mit meinen 18, das war eigentlich im Endeffekt ganz praktisch *g*. Keiner hat mir großartig was Böses getan und wenn doch, dann nur spaßhaft oder ich wurde sofort von jemandem andern verteidigt. Die Altersstufen gingen aber echt von meinem Alter, also 18, bis hoch zu, ja, ich würde sagen 75, hoch. Alle voll korrekt drauf.

Das Monitorring
Das Monitorring war auch was Lustiges. Da bin ich anstatt für 72 Stunden nur 24 Stunden drinne gewesen, weil ich in den 24 Stunden, die ich verkabelt gewesen bin, nachts sechs Anfälle gehabt habe und die Ärzte der Meinung waren das genüge (® Herzlichen Glückwunsch!). Auf jeden Fall bin ich Mittwochs von einem ganz ganz süßen MTA “geklebt” worden. Leute, ich sage euch: NIE WIEDER!!! Jedenfalls nie wieder dieser MTA. Der hat mir 5 Tuben Kleber in die Haare geschmiert. “Ja, Frau van Nieuwenhofen, die Elektroden kleben noch nicht richtig, es tut mir wirklich Leid.” Und dann hat der Kerl da noch irgendwelche Verbindungen herstellen müssen wo er meinte, dass würde ein wenig ziepen... Junge, das hat vielleicht wehgetan!!! Na egal, als ich dann geklebt war, ich sah sehr sexy aus, muss man mir schon lassen ^^, musste ich halt noch bis tags drauf warten, weil alle drei Zimmer noch belegt waren. Donnerstag Morgen hab ich dann Zimmer 2 bekommen, natürlich das Einzelzimmer. Wo ich doch so gut Alleinsein kann ^^ Aber immerhin gibbet in solchen Gefängnisräumen außer Videokamera ja noch nen TV. Der lief dann auch, jedenfalls ab Donnerstag Nachmittag. Vorher hatte ich noch sinnlose Gedächtnisuntersuchungen und das übliche Tages - EEG. War sowieso das reinste Big Brother Haus dieses Krankenhaus. Jedes Zimmer war Kameraüberwacht. Naja, auf jeden Fall war ich dann verkabelt und allein im Zimmer und es war einfach nur sterbenslangweilig. Wir hatten insgesamt am Tag 20 Minuten Freilauf. Für die ganzen Raucher eine sehr knapp bemessene Zeit, aber unsere ganzen MTAs haben das nicht ganz so eng gesehen, zumal ich eh Nichtraucher bin, mich das also nicht betroffen hat. Der Tag dort ist dann einfach nur endlangsam vergangen bis ich dann nachmittags irgendwann das TV angeschaltet hab. Was lief im TV? Ratet mal: das Geständnis... na klasse!!! Das ist doch mal Niveau! Um 20.15 hab ich dann einen Film auf Pro7 gesehen und hinterher noch Stefan Raab und Rent a Pocher bevor ich dann mit MP3 Player schlafen gegangen bin. Ok, schlafen gegangen ist ein wenig übertrieben, weil ich eben Anfälle hatte und im Falle von Anfällen sollten wir einen Button drücken und die MTA würde sich dann melden. Hat sie bei mir dann auch, nur dumm ist ja, dass ich nicht antworten kann wenn ich gerade krampfe. Kam sie also rein zu mir und meinte “Maike, heben Sie einmal beide Arme hoch und zählen Sie bis 10.” Ich strecke also meine Arme in die Luft und zähle bis 10. “Und jetzt zählen Sie von 10 runter auf 0.” Hab ich auf 0 runter gezählt. Das ging noch zweimal so und dann kam es so, dass ich einen Anfall überhaupt nicht mitbekommen habe, und mich nur gewundert habe, warum die MTA an meinem Bett steht und mir sagt ich solle die Arme hochstrecken und mir das Wort Blume merken. Dann hat sie mir einen Schlüsselbund gezeigt und gefragt was das sei. Ich, total verwirrt, nix gerafft, hab erst noch ein paar Sekunden einfach da gelegen, dann hab ich gesagt, dass sie einen Schlüsselbund in der Hand hielte und die Arme hochgehoben. Dann meinte sie ich solle bis 10 zählen. Habe ich braves Mädchen wieder mal bis 10 gezählt, man hat ja sonst nix zu tun ^^ Dann hieß es “Welches Wort sollten Sie sich eben merken?” Hab ich ihr “Blume” geantwortet. Sie war zufrieden, hat mich gefragt, ob sie noch irgendetwas für mich tun kann, ein Tee vielleicht, hat mir dann einen Beruhigungstee gebracht und ist dann wieder in ihre Zelle die Monitore bewachen. Ich glaube durch den Tee habe ich dann auch endlich ein wenig Schlf gefunden, jedenfalls hab ich aufgehört zu krampfen und das war ganz angenehm muss ich schon sagen.
Nach dem Aufstehen allerdings nächsten Morgens und nach dem Frühstück um 8 ging es ans Abmachen der Elektroden. Ich sags euch, das ist eine eklige Angelegenheit. Matschen die da mit Aceton unter anderem rum und letzten Endes ist der ganze Kleber doch noch ne ganze Woche später immer noch in den Haaren drin. So war es jedenfalls bei mir. Ich hab ihn partout nicht aus meinen Haaren bekommen. Nur Schuppen und raue Haut, das hab ich durch das dumme Aceton und den blöden Elektrodenkleber bekommen.


Tages - EEGs
In Hamburg in der Klinik war es üblich, dass jede Woche ein Tages - EEG gemacht wurde. Ist ja nichts gegen einzuwenden. Was Ärzte meinen unbedingt machen zu müssen, müssen sie eben machen, aber was ich ganz und gar nicht nachvollziehen kann ist ja die Tatsache, dass mir der Chefarzt Dr. Studieck und meine Ärztin Frau Hahn beim Abschlussgespräch am 7.4.2006 mitteilte, dass sämtliche Tages - EEGs völlig normal seien. Völlig normal heißt in meinem Falle, dass es keine Auffälligkeiten gibt. Dieses Ergebnis war zu erwarten gewesen, aber ich habe meinen Mund gehalten. Ärzte sind immerhin Respektpersonen und Chefärzte sowieso ^^. Etwas reichlich dämlich fand ich dann den Umstand, dass eine halbe Stunde nach meinem Abschlussgespräch mit meinem Chefarzt und Frau Hahn zwei MTAs bei mir an der Zimmertür anklopften und mich zum Tages - EEG!!! mitnehmen wollten. Wollt ihr wissen von wem dieses besagte Tages - EEG angeordnet worden war? Von der lieben Frau Hahn... meiner Ärztin. Es war zwar das Abschluss - EEG, das immer gemacht werden muss, aber das letzte EEG lag zwei Tage zurück und weil alle anderen EEGs normal waren, war es sehr unwahrscheinlich, dass genau DIESES EEG irgendwie ANDERS werden würde.

Oberarzt Dr. Voges, Station 2
Ey, Mann, komm, verschwinde dahin wo der Pfeffer wächst, aber lass die Station 4 in Frieden, die hat dir nix getan. Irgendwie komisch, aber meine Station konnte ihn ned leiden, den Oberarzt der Station 2. Einen rotblonden mitdreißiger Schönling, der nix andres zu tun hat, als den Chefarzt Dr. Studieck zu verulken. Ich sollte Nervenwasser entnommen bekommen und zwar von Studieck himself. Dienstag, 4.4.2006 sollte das gemacht werden. Studieck ist aber erst Montag aus dem geschäftlichen?! Urlaub wiedergekommen. Ob das stimmt weiß ich nicht, wage ich zu bezweifeln, lasse es aber mal so dahingestellt. Auf jeden Fall war Montag dann Visite mit - Oberarzt Voge(s)l. Kommt der Blödmann da an und meint dann so was von dreist sagen zu müssen “Sie bekommen ja morgen Nervenwasser entnommen und wenn sich Dr. Studieck noch nicht in der Lage sieht das selbst zu tun, erkläre ich mich gerne bereit dies für ihn zu übernehmen.” So ein Depp. Ich schwöre, von dem hätte ich mich nicht anfassen lassen!!! Ich hab ja halbnackt dagelegen mehr oder weniger. Und wenn ich mir vorstelle wie dieser Kerl das gemacht hätte... bah... igitt... nee, danke!!!! Da spring ich lieber in den Rhein! Naja, in Hamburg gibbet nur die Alster... spring ich eben in die... noch nachträglich *g*



Nervenwasserentnahme
Ich weiß ja gar nicht was mir mein Schatzi da eingeredet hat, jedenfalls hat er nen Knall, aber den muss man ihm einfach verzeihen und das aus zwei Gründen.
1. Er ist aus Hamburg und
2. Er hat ein so unwiderstehliches Lächeln
Ihr seht, man kann gar nicht anders, aber genug der Rede. Am 5.4.2006 wurde mir mein schönes Nervenwasser entnommen. Dafür musste ich vorher drei Flaschen Selters trinken und 1 Liter Red Bull. Eklig, ich sags euch. Das alles nur, damit mein werter behandelnder Arzt, Chefarzt Dr. Studieck, genug Nervenwasser hat. Dann war es soweit. Chefarzt und Frau Hahn waren da, meine beiden Zimmergenossinnen Camilla (17) und Brigitte (40) wurden rausgeschmissen und ich durfte meine Hose bis auf die Hüften runterziehen. Dann hieß es “Krümmen Sie sich bitte soweit es geht zusammen. Die Beine zur Brust hochziehen und die Arme drumschlingen und den Kopf senken.” Ich schwöre, ich sah aus wie ein Fötus im Mutterleib! Dann fing Studieck an zu dokumentieren was er gleich zu tun gedachte. Nämlich mit einer Nadel in meine Wirbelsäule zu pieksen. Er meinte, wenn ich mich entspannen täte, würde es auch gar nicht weh tun, außerdem hätte er eine sehr dünne Nadel genommen, die fast gar nicht weh täte. Recht hatte er ja schon irgendwie, aber irgendwie auch nicht. Die NWE hat endlos lange gedauert. Erstmal war der Einstich nicht mal unangenehm, ich nur wahnsinnig angespannt und panisch, dank Axel, dem selbstverliebten Macho, der sich, dank meinem komplett verdrehten Hormonhaushalt nun mein Freund nennen darf J. Als Studieck die Nadel dann allerdings langsam in meinen Rücken reingeschoben hat, wurde das ganze etwas unangenehm und dann hat Meister auch noch genau die Nervenfaser getroffen, die zum rechten Oberschenken führt, sodass ich geschlagene 15 Minuten Schmerzen im rechten Oberschenken hatte. Sehr angenehm, vor allem in der Position, in welcher ich mich befand ^^ . Naja, auf jeden Fall hat mir Studieck nach so ungefähr 10 Minuten verkündet, dass sie nur noch drei Tropfen benötigten. Da dachte ich schon im Ernst, gut, in einer Minute hast du es überstanden. Ja Pustekuchen, noch mal fünf Minuten hat es gedauert, weil die Nadel so dünn war. Er hat mir hinterher Nadel sowie auch Nervenwasser gezeigt. Naja, ok, sie nannten es Nadel, ich nenne es Stäbchen. Dann hieß Studieck mich, mich eine Viertelstunde auf den Bauch zu legen und hinterher noch ca. 2 Stunden liegen zu bleiben um eventuelle Kopfschmerzen und Rückenschmerzen zu vermeiden. Außerdem meinte er, wenn mir nach dem Aufstehen irgendwie übel würde oder ich Kopfschmerzen oder Rückenschmerzen bekäme, sollte ich mich sofort wieder hinlegen, weil Schmerztabletten bei solchen funktionellen Untersuchungen nichts nützten. Na wunderbar. Ich hatte zum Glück auch mit keinerlei Beschwerden dann zu kämpfen, ganz im Gegensatz zu Gabi, die sich, als ich am 8.4.2006 entlassen wurde, bereits den fünften Tag mit derbsten Auswirkungen der NWE herumgeschlagen hat. Ihr war unheimlich übel und sie hatte Kopfschmerzen ohne Ende. Das hat sie am Rauchen und am Essen gehindert... kaum stand sie auf den Beinen, musste sie auch schon wieder ins Bett. Superarm dran war sie. Ich kann ja nur hoffen, dass sie durch die Tabletten, die ihr ihr Mann mitbringen wollte letzten Samstag ein wenig hochkommt. Womit wir schon beim nächsten Kapitel meines Aufenthaltes sind.

Die stationseigene Apotheke
Das sollte man ja nicht glauben, aber die Ärzte haben uns keine Schmerztabletten gegeben! Die haben uns ernsthaft keine Schmerztabletten gegeben. Da ist doch die Türkin Gülsüm fünf Tage lang mit heftigen Zahnschmerzen rumgelaufen, bis dann jemand neues auf unsere Station gekommen ist, der ne Ahnung von Homöopathischen Heilmitteln hatte und dann mit ihr in eine Apotheke! gefahren ist, wo sie dann die entsprechenden Kräuter gekauft haben, die Gülsüm dann gekaut hat oder was auch immer, keine Ahnung. Jedenfalls konnte sie danach endlich wieder lachen und vor allem wieder kauen und sich Zähne putzen ohne Schmerzen. Anderes Beispiel eben Gabi und die Nervenwasserentnahme. Ihr haben die Ärzte zwar Schmerzmittel gegeben aber nicht das Aspirin, das sie haben wollte, sondern Paracetamol, was bei ihr aber null wirkt. Also hat sie ihren Mann angeheuert zu kommen und ihr Aspirin mitzubringen. So was von blöde hab ich noch nie gehabt. Ich dachte ja immer Ärzte seien da um zu helfen.

Freizeitbeschäftigungen: Kuscheln, Knutschen, Mensch ärgere dich nicht spielen
Ja, ihr habt richtig gelesen, wobei ersteres und zweites nur bedingt möglich war, weil wir uns eben im Big Brother Haus befanden, wo alles kameraüberwacht war, außer dem Flur und auf diesem liefen die ganzen Ärzte, Schwestern und Pfleger rum, welche sich das alle verboten. Hat Axel und mich eigentlich nicht großartig gestört, aber so wirklich schön ist es halt doch nicht, wenn man immer Angst haben muss, gestört zu werden. Und dann die blöde Oberschwester Andrea. Die konnte ich ja auf den Tod nicht leiden. Ewig schlecht gelaunt. Die war nie im Leben mal jung, behaupte ich jetzt einfach mal. Kein Verständnis für frisch Verliebte, keinen Sinn für Humor, kein gar nix. Naja, wie gesagt, mit Kuscheln und Knutschen war nicht so wirklich viel zu machen, es sei denn wir sind einkaufen gegangen, um uns wieder mal mit Stracciatellajoghurt (® Axel) oder Chips, Zigaretten (® Sebastian) oder Saft, Sojakakao (® ich) usw. einzudecken. Da ging das dann schon eher *gg*. Ansonsten haben wir in unserer Freizeit, wenn wir nicht gerade irgendeine sinnlose Therapie hatten, wie Ergotherapie, wobei die eigentlich Spaß gemacht hat. Weitere Therapien waren da noch der Epitalk, bei mir besser bekannt als Psychotherapie. Da haben wir dann jeden Mittwoch von 10:00 bis 11:30 über Epilepsie gequakt und wie wir damit zurecht kommen, wie wir es anderen erklären würden, wenn wir plötzlich einen Anfall bekämen und sie uns fragen würden, was denn das wäre, und was Epilepsie überhaupt ist und all so was. Dann hat uns die Frau Hantel, so hieß die Dame, auch in der Runde mal teilweise so direkt angesprochen und uns was gefragt und wir haben ihr dann halt geantwortet. Es mag komisch klingen, aber mir hat das ernsthaft ein wenig geholfen. Jedenfalls sind meine Alpträume nicht mehr da, weil ich ihr davon erzählt habe und sie mit mir und den andern zusammen eine Deutung der Alpträume gesucht hat. Das fand ich schon ganz gut daran.
Die Sportstunden Montags und Mittwochs waren auch supertoll. Fitness!!! Richtig geil. Aber noch geiler war da ja noch der Trainer!!! Supergeile graue Augen hat der und so süße Locken!!! Adrian heißt er *g* Ihn vermisse ich auch irgendwie so ein wenig. Das war echt ein ganz Süßer =) Abends haben wir immer Mensch ärgere dich nicht gespielt und nebenher noch TV geschaut. Das war immer lustig. Unsere alten Leutchen haben nebenher noch Verliebt in Berlin geguckt und der Rest hat eben Mensch ärgere dich nicht gespielt. Unser Rekord lag dabei bei zweieinhalb Stunden für ein Spiel.

Der Anfang von Axel und mir
Tja, das war wohl erst in der letzten Woche. Davor war er im Monitorring und ich so zum Spaß einfach im Krankenhaus, weil mein werter behandelnder Arzt Dr. Studieck ja eben im geschäftlichen Urlaub war. Na jetzt mittlerweile sage ich nur noch, dass es einfach Glück war, dass es Glück war, dass Studieck Urlaub gemacht hat. Zuerst aufgefallen ist mir Axel durch seine Hausschuhe “Schluff, schluff, schluff” ist er immer den Flur runter gelatscht. Prickelnd. Ich hab ihn immer nur angeschaut und mir meinen Teil gedacht, nämlich, dass der werte Herr einfach zu blöde ist die Füße hochzuheben. Als er dann aus dem Monitorring rausgekommen ist, waren allerdings Sebastian (23), Conny (28), Vera (25) weg und ich hatte keine gleichaltrige Gesellschaft mehr außer Sarah, aber die war mehr mit ihren Ellis wech als mit uns was zu machen außerdem brauchte ich irgendwen, der mir in Mathe hilft und mangels männlicher junger Patienten musste ich ihn dann gezwungenermaßen sogar fragen, was aber nicht mal schlimm war. Wieso sollte ich ihn auch nicht fragen und somit Kontakt aufnehmen. Er war ja auch im Monitorring gewesen bis dahin und kannte von Station 4 niemanden und ich hab ihn dann langsam reingebracht. Wir haben dann halt fast alles zusammengemacht bzw. halt die meiste Zeit zusammen verbracht und ich habe festgestellt, dass er eigentlich ein selbstverliebter Macho ist. Hab ich ihn auch oft genug gesagt, ihn hats nicht großartig gestört, mich auch nicht und so sind wir dann auch verblieben. Er hat mich aber unheimlich gerne damit aufgezogen, dass ich Sudokus gelöst habe. Ich hab ihm dann immer gesagt, dass nicht jeder so blöde sein kann wie er es ist und er hat mich zur Strafe angemalt... so was ist nicht nett und so was lasse ich mir auch nicht gefallen *g*. Ich habe also versucht ihn ebenfalls anzumalen. Wenn man bedenkt, dass Axel so 15 cm größer ist als ich und ich es geschafft hab ihm einen schönen Smiley an den Hals zu malen, beachtliche Leistung J Fand er auch, Schwester Andrea nicht. Sorry, aber darauf konnte ich leider keine Rücksicht nehmen. Naja, das WE nahte und damit der Besuch meiner Mum... wurde ja auch mal Zeit, dass mich irgendeiner aus meiner Family besuchen kam... die taten ja quasi so als wäre ich bloß irgendein Nachbar von nebenan. Ja, auf jeden Fall kamen Axel und ich Freitag abends auf das Thema Wochenendplanung und er erzählte mir, dass er Samstags was mit seinem Freund machen wollte, er wusste zwar nicht was, aber Hauptsache raus aus dem Krankenhaus. ich hab ihm halt erzählt, dass ich mit meiner Mum nach Hamburg rein will, shoppen und wir sind auf die Idee gekommen, dass wir rein theoretisch zusammen herfahren könnten. Theoretisch deshalb, weil der Pfleger irgendwie ein wenig Ärger gemacht hat und meine Mum deshalb ein wenig verwirrt und mir gegensätzliche Anweisungen gegeben hat, was zum Ergebnis hatte, dass sie mich abholen gekommen ist. Der Tag war dann auch echt schön. Hat zwar ziemlich geregnet aber ansonsten... schöne Klamotten gekauft, Besuch von Axel und seinem Freund gehabt, rechtzeitig “zuhause” gewesen usw.
Sonntag hab ich eigentlich gar keine Zeit mit Axel verbracht weil er wieder mit seinem Freund unterwegs war, ich mit meiner Mum im Krankenhaus geblieben bin und ihren Koffer mit meinen Klamotten gepackt haben. Sie musste ja Sonntag noch nach Hause nach Gladbach. Tja, jedenfalls kam Axel erst irgendwann nach 20:00 Uhr “heim” und wir waren fleißig beim Mensch ärgere dich nicht spielen. Er hat sich dazugesetzt und zugeschaut. Ich hab mich einfach nur gefreut den “selbstverliebten Macho” zu sehen, aber nix weiter dabei gedacht. Erst Montag, wo er NWE gehabt hatte und so lange flach gelegen ist, hab ich gemerkt gehabt, dass er fehlt. Seine blöden Sprüche haben mir gefehlt und da hab ich mir erstmals ernsthaft Gedanken gemacht, ob ich mich nicht wider besseren Wissens in ihn verliebt hab. Tja, Montag abends, beim TV schauen hat sich die ganze Sache dann von selbst ergeben. Weiter möchte ich die Sache hier aber auch nicht vertiefen, das geht euch nämlich alle eigentlich gar nix an :-) Nur noch soviel, ich freue mich wirklich darauf Axel in vier Wochen zu seinem Geburtstag wiederzusehen











Friday, December 30, 2005

Schock des Tages

Oh Mann, Leute, es war ja schon so chaotisch heute morgen. Erstmal haben Janika und ich bis 12 geschlafen, dann in Ruhe Müsli gegessen und dann sind wir Richtung Bushaltestelle der 15 gepilgert. Erste Barriere war dabei schon das Abschließen unserer Haustür. Der Schlüssel ließ sich nicht bewegen. Wir sind dann also los ohne abzuschließen und waren auch relativ lange wech in der Stadt. Janika hat einen Rock und eine Hose gekauft und ich zwei Hosen...voll geil. Tja, jetzt eben zurück vor der Haustür: dasselbe Spiel nochmal, der Schlüssel ließ sich einfach nicht rumdrehen. Ich hab bei den einen Nachbarn geklingelt: niemand zuhause. Ich hab meine Mutter angerufen und die hat mich an meinen Vater sowie an andere Nachbarn verwiesen: dann hab ich einen Spray bekommen - er hat nix gebracht. Zum Schluss sind wir dann zu unseren linken Nachbarn, weil der Hausherr dort Feuerwehrmann ist und er vielleicht eine Metallsäge hat, weil Janika auf die geniale Idee gekommen ist unser Fenster aufzusägen :-) An und für sich ja auch ne tolle Idee, aber Helmut hat das auch so hinbekommen. Puuuh, nochmal Glück gehabt!!!

Thursday, December 29, 2005

Mein heutiger Abend

Ob ihrs glaubt, oder nicht. es ist mir egal. Wahr ist es auf jeden Fall. Ich habe heute meine Freundin Janika aus Magdeburg hier bei mir in BETTRATH!!! empfangen. Ja, David, Jaqueline und Thomas, in BETTRATH...nicht NEUWERK!!!
War voll lustig. Ich habe sie also vom Bahnhof geholt und dann sind wir zu mir nach Hause, Janika hat sich kurz geduscht und dann sind wir weiter zu David, meine Ohrringe holen. Tja, dort haben wir dann einen mehr oder weniger vergnüglichen Nachmittag verbracht. So vergnüglich wie es halt nur geht, wenn man mit der Mutter des Exfreundes den ganzen Nachmittag zusammenhockt. Irgendwann, nach 2 Stunden kam David dann endlich. Ey Mensch, seibn Gesichtsausdruck...soo was von endgeil. Zum totlachen!!! Naja, es gab dann eine etwas heftigere Auseinandersetzung zwischen ihm und mir und ich war hinterher nur verwirrter als vorher - und sauer. Na gut, irgendwann sind wir dann gegangen: zur nächsten Haltestelle: RENÉ. Da waren wir dann auch ca. 45 Minuten, weil wir den einen Bus gerade verpasst hatten. Janika hat René genauso gut gefallen, wie er mir gefällt. Wenn nicht sogar noch besser *hihi* Naja, auf jeden haben Janika und ich dann ein nettes Gespräch mit René geführt und sind dann halt zur Bushalte. Wer befand sich auch dort, auf dem Weg zu mir??? Richtig: David, Jens und Thomas. Welche Freude! Nun, die Freude war dann auch groß, weil ich es irgendwie geschafft hab David so aus der Fassung zu bringen, dass er fast geheult hat und das nur, weil ihm seine Mutter ob dem Gespräch mit mir ein wenig sauer .war auf ihn und Thomas. Thomas war nämlich nun angeblich auch ein blöder Dummer...ich enthalte mich da jetzt mal jeglichen Kommentars :-) Gut, ich also zurück und das Ganze klargestellt. Tja, jetzt sind Janika und ich da zur Silvesterparty eingeladen. Ich weiß aber nicht, ob wir hingehen sollten. Gründe dafür möchte ich keine nennen, ich habe sie, das sei euch versichert. Nun, wir sind also eingeladen worden und dann mit den Jungs noch ein wenig rumgezogen: wir haben Einkaufswagen bei Real geklaut, sind darin rumgefahren und damkit nach Mäkkes rein...herrlich, die Gesichter der ganzen Menschen dort *lool* Gut, haben wir da was gegessen und sind dann weiter zu Burgerking. Junge ey, was die Jungs alles essen können. Voll der Hammer. Hinterher haben sie uns nach Hause gebracht. Was ich so komisch finde ist ja einfach nur, dass David Janika und mich zu seiner Silvesterprty eingeladen hat. Das kommt mir so ein wenig was komisch vor und ich weiß auch nicht, ob ich da hingehe. Kommt schon so ein wenig komisch, zuerst schreit er mich voll an und erzählt mir, er habe mich abgeschrieben und dann möchte er plötzlich Silvester mit mir und ein paar anderen feiern??? HÄÄÄÄ??? Sehr mysteriös. Naja, genug für heute.

10 Dinge, die ich an dir hasse

Ich hasse wie du mit mir sprichst und deine komische Frisur,
ich hasse wie du Auto fährst und deine ganze Machotour.
Ich hasse deine Art mich anzuglotzen und dich ständig einzuschleimen;
ich hasse es so sehr, ich muss fast kotzen, noch mehr als bei diesen Reimen.
Ich hasse, wenn du Recht behältst und deine Lügerei.
Ich hasse, wenn du mich zum lachen bringst, noch mehr als meine Heulerei.
Ich hasse, dass du nicht da bist und dass du mich nicht angerufen hast.
Doch am meisten hasse ich, dass ich dich nicht hassen kann;
Nicht mal ein wenig.
Nicht mal ein wenig.
Nicht einmal fast.